Artikel: Freudenstadt – Von der Idee zur erfolgreichen Förderung
In Freudenstadt wird das Bahnhofsumfeld umfassend neugestaltet, um eine moderne, multimodale Mobilitätsdrehschreibe zu schaffen. Das Projekt erstreckt sich über eine Fläche von rund 8.100 Quadratmetern und sieht Investitionen von etwa vier Millionen Euro vor.
Im Fokus stehen eine höhere Aufenthaltsqualität, eine stärkere Schnittstelle zwischen verschiedenen Verkehrsträgern sowie die klimaangepasste Entwicklung des Bahnhofsquartiers. Zeitgleich saniert die DB InfraGO AG den Bahnhof Freudenstadt inklusive Dach, Fassade und Wartehalle. So erfolgt eine ganzheitliche Entwicklung des Bahnhofs und seines Umfelds.
Unterstützung der Kompetenzstelle und Nutzen für die Stakeholder:
- Umfassende Begleitung von der ersten Projektidee über die Beratung zu passenden Förderprogrammen bis zur erfolgreichen Antragstellung für das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) im Bereich „multimodale Knoten“
- Erstellen der erforderlichen Vorplanung (bis Leistungsphase 2 der HOAI) inklusive Grundlagenanalyse, Planungskonzept und Kostenschätzung direkt durch die Kompetenzstelle
- Gemeinsame Absichtserklärung (Letter of Intent) zur Entwicklung des Bahnhofsumfelds
- Unterstützung bei der Auswahl und Beauftragung eines externen Planungsbüros für die weiterführenden Planungsphasen
- Fachliche Begleitung und transparente Organisation während des gesamten Planungs- und Förderprozesses, wodurch die Verwaltung der Stadt Freudenstadt deutlich entlastet wird
- Sicherstellung einer förderfähigen und zukunftsorientierten Projektgrundlage für die Realisierung
Das Ergebnis
Durch die systematische Unterstützung der Kompetenzstelle Bahnhofsvorplatz & Anschlussmobilität konnten die Voraussetzungen für eine nachhaltige und förderfähige Umgestaltung des Bahnhofsumfelds geschaffen werden. Die Umsetzung der baulichen Maßnahmen ist über mehrere Jahre angelegt und wird bis 2029 weiter sichtbar Gestalt annehmen.
Das Projekt stärkt den Hauptbahnhof in Freudenstadt als Mobilitätsknotenpunkt und urbanen Begegnungsraum – ein Beispiel dafür, wie Kommunen durch professionelle Begleitung von der Projektidee bis zur Umsetzung profitieren können.